Homerecording Studio

Homerecording ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden und verdrängt nach und nach die hochwertigen Tonstudios aus dem Geschäft. Durch den stetigen Preisverfall von Computern für den Heimgebrauch und den immer billiger werdenden Komponenten für Homerecording (das Musik Equipment) ist es heutzutage möglich, ein Projekt im eigenen Homerecording Tonstudio aufzunehmen, zu mischen und zu mastern. Eine Musikproduktion kann in den eigenen vier Wänden sogar bis zum finalen Produkt erarbeitet werden.

 

Trends im Homerecording

Vor den Zeiten von Homerecording wurde zur Musikproduktion magnetische Technologie genutzt: es wurde auf teurem analogen Band aufgenommen. Allein die Anschaffung einer analogen Bandmaschine machte Homerecording fast unmöglich und die Editierung von Aufnahmen im professionellem Tonstudio war sehr langsam im Vergleich zu heute.

Analoges Band hat einen charakteristischen Sound, der bis zum heutigen Tag schwer durch das moderne, digitale Band und die heute verwendeten DAWs (Digital Audio Workstation) zu emulieren ist.

Nach dem analogen Band kamen zwei unterschiedliche digitale Formen von Bändern: das ADAT und das DAT. Das ADAT ist ein Achtspur Aufnahmegerät, das normale VHS Videobänder zum Speichern der Audiosignale nutzt. Die wesentliche Limitation von ADAT sind die acht Spuren, denn möchte man mehr als nur acht Spuren aufnehmen, so muss man mehrere ADAT-Maschinen miteinander koppeln.

Das zweite digitale Format ist das DAT (Digital Audio Tape), das ähnlich zum ADAT ist. Im Gegensatz zu diesem sind die Kassetten deutlich kleiner und halten zudem auch noch länger ohne Qualitätsverluste.

In den Zeiten von Homerecording werden die Aufnahmen entweder auf digitalen Bändern – oder heutzutage eher üblich – auf den Festplatten eines Audio Computer (DAW) gespeichert. Schliesslich werden sie auf CDs oder DVDs gebrannt.

Im professionellen Bereich gibt es noch immer einige Puristen, die die Vorzüge von analogem Band zumindest noch bei der Aufnahme bevorzugen. Ähnlich wie beim Homerecording will aber heute fast keiner mehr auf die Vorteile eines Computers und der Recording-Software beim Editieren und Bearbeiten verzichten.

 

Homerecording: Die Vorteile

Es gibt viele Vorteile, die für Homerecording sprechen und das wahrscheinlich herausstechende Argument dafür dürten die Kosten sein. Aufnahmen in einem großen Tonstudio sind teuer, denn Zeit ist Geld.
In einem externen Tonstudio fehlt einfach die Flexibilität, um den eigenen Ideen freien Lauf zu lassen. Normalerweise geht man mit fertig komponierten und arrangierten Songs ins Tonstudio und versucht diese mit möglichst wenig Takes aufzunehmen.

Beim Homerecording hingegen kann man der eigenen Kreativität überall hin folgen, denn die Aufnahmen auf die heimische Festplatte ist nicht nur sehr preisgünstig, sondern kostenlos und so gut wie unlimitiert.

Homerecording erlaubt, einen Song immer und immer wieder neu zu öffnen, zu bearbeiten oder neu abzumischen – so lange bis er genau so klingt, wie man es sich wünscht. Der einzige echte Kostenfaktor ist die in das Projekt investierte Zeit und Mühe.

Dein Homerecording Studio kannst Du ganz nach Deinen eigenen Vorstellungen zusammenstellen. Die Ausstattung Deines Homerecording Studios richtet sich nach dem verfügbaren Budget und den Bedüfnissen bei der Musikproduktion. Eine weitere Stärke des heimischen Tonstudios ist sicherlich auch die Möglichkeit, mit der Zeit zu wachsen und sich gemeinsam mit den eigenen Talenten zu verbessern.